Wie schon im vergangenen Jahr spielten wir einen blitzsauberen Sonnabend. Selbstverständlich waren wir ohnehin besser aufgestellt. Mit Olli Schneider und Daniel Hönicke waren zwei Oberliga-Aufstiegs-Leistungsträger als Rookies zusätzlich mit dabei.
Auftakt nach Maß
Beim Auftakt gegen Greiz (30-23) trafen wir auf ein robustes Team und mussten uns erst mal eingrooven. Vor allem in der Defensive lief es dann gegen Darmstadt (33-17) schon sehr rund. Damit waren wir bereits qualifiziert für das Viertelfinale. Im altbekannten Länderspiel gegen BGZ (35-25) sicherten wir den Gruppensieg ab. Und damit war auch klar, dass wir im Halbfinale auf Dauermeister Haspe Hagen treffen würden.
Im Viertelfinale trafen wir auf die DJK Nieder-Olm. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (0:8) setzten wir uns auch in diesem Spiel sicher durch (43:26).
Insgesamt versuchten wir, aus dem vergangenen Jahr zu lernen und alle Spieler am Geschehen zu beteiligen. Die Bank machte dabei einen sehr guten Job, vor allem Volker Blankenburg und Sebastian Schwarz gaben uns gute Minuten. Wichtig, um am Sonntag noch in den Kampf um den Titel eingreifen zu können.
Alle bereiteten sich top auf das Halbfinale vor
Und wir sind bereit. Die sehr großen Hagener um Robin Gieseck führen zwar schnell (9:2), doch wir kontern und bleiben dran. Schlüssel ist eine intensive Verteidigung, die die Hagener vor Schwierigkeiten stellt. In der Offensive punkten vor allem Daniel und Chris am Brett. Dazu der stark aufgelegte David. Mit der Umstellung auf eine Zonenverteidigung bekommen wir auch mehr und mehr den Rebound in den Griff. Schade nur, dass wir von außen kein Glück haben. Dennoch: 90 Sekunden vor Schluss steht es plötzlich 28:28. Dreier Hagen, Daniel kontert am Brett (30:31). Dann vielleicht die Schlüsselszene. Olli setzt sich perfekt durch, doch sein Korbleger kullert wieder heraus. Auf der anderen Seite setzt Hagen nach mehreren vergeblichen Würfen doch noch einen Dreier ins Netz und rettet sich ins Ziel.
Sehr schade, denn wir hatten die Überraschung absolut auf der Pfanne. Mit Daniel und vor allem auch Olli hatten wir eigentlich das Niveau, um zu gewinnen. Das Nachdenken bei Hagen hatte schon bedenklich eingesetzt, und unschlagbar war das Team für uns nicht.
Diesmal konnte sich Haspe aber noch behaupten – am Ende 30:37.
Kampf um Bronze
Im kleinen Finale um Bronze ließen wir uns diesmal aber nicht hängen und gewannen gegen Tegernheim 47:31. Hier zeigte unser Joker Marco Klingberg noch mal seine Klasse und erzielte 18 Punkte.
Insgesamt ein wirklich überzeugender Auftritt von uns, getragen von einer sehr guten und produktiven Stimmung im Team.
Danke auch an Niklas, der sich in den Dienst des Teams stellte und – trotz gerade ausgeheilter Verletzung – neben einigen wichtigen Minuten auch Impulse als Coach gab.
Glückwunsch an Hagen für den fünften Titel in Serie, das im Finale dann mit 30 Punkten gegen Halle gewann.
Nächstes Jahr versuchen wir es wieder.
Team Ü45: Oliver Schneider, Oliver Lenhardt, Marco Klingberg, David Beier, Volker Blankenburg, Niklas Lütcke, Sebastian Schwarz, Kai Zimmermann, Chris Krämer, Daniel Hönicke
