Braves | Ende der Playoffs-Reise

Die Berlin Braves Baskets haben sich am Wochenende von der diesjährigen NBBL-Saison verabschiedet. Im Rückspiel der ersten Playoffs-Runde lagen unsere die Jungs lange in Führung, zum Teil waren sie dem Weiterkommen sehr nahe (das Hinspiel hatten die Jungs mit sieben verloren), doch am Ende mussten sich den Giants Leverkusen mit 68:62 geschlagen geben. 

Braves können hoffen 

Die Braves starten in das Spiel sehr gewillt, den Korb zu attackieren, was in der Anfangsphase sehr gut gelingt. Layup nach Layup verschaffen sich unsere Jungs einen ersten Vorsprung, der dann durch die Dreier von Linus und Berkant auf sechs Zähler ausgebaut wird (8:14/5.). Anschließend wird die Partie etwas hektischer, die Braves kommen von ihrem Baseline-Plan etwas ab und die Giants kommen mit ihren Drives und Fastbreaks wieder heran. Ben und Linus haben allerdings eine Antwort parat und verteidigen so die Führung zur ersten Viertelpause (15:19).

Im zweiten Abschnitt entscheidet sich Headcoach Arvid erneut für die Zonenverteidigung, die im Hinspiel den Giants ein Bein gestellt hatte. Diesmal scheinen sich die Leverkusener darauf vorbereitet zu haben, und treffen gleich dreimal von jenseits der Linie zur Führung (24:23/13.). Der erste Eindruck täuscht allerdings, denn die Braves steigern sich schnell und mit der Ganzfeldpresse zwingen den Gegner zu fünf Turnovers. So, wenn Simon den Ball noch beim Spielaufbau klaut und ihn in den Korb legt, haben die Gäste wieder fünf Punkte Vorsprung (25:30). Dieser hält allerdings nicht bis zur Viertelpause, denn die Bayer Giants mit zwei Treffern aus der Distanz (47% in diesem Abschnitt) noch vor der Pause das Spiel ausgleichen (35:35). 

 

Giants lösen Ticket ein

Den Schwung nehmen die Giants mit ins dritte Viertel, in dem sie einen kleinen Vorsprung erarbeiten können (41:37). In dieser Phase ist vor allem die Defensive tonangebend: Jeder Wurf erweist sich als hartes Stück Arbeit, sodass die Zahl der Turnovers steigt und die Wurfquote dramatisch sinkt, sobald man nicht aus minimaler Distanz treffen kann. Dies gelingt vor allem Ferdinand, der mit seinen Korblegern im dritten Viertel die Lücke schnell schließt (44:43/27.). Auf der anderen Seite glänzt hingegen der bewegliche Litera (6 Punkte im dritten Viertel, 16 mit auch 6 Rebounds und 6 Steals am Ende), der mit seinem schnellen Umschaltspiel die Zonenverteidiung überrascht. Das Spiel bleibt zäh und spannend – hinzu kommen auch die Foulprobleme von Ben und Ferdinand – und vor dem letzten Viertel dieser Begegnung kann Leverkusen insgesamt auf zehn Punkte Vorsprung zählen (50:47). 

Es ist wieder Litera, der zum Auftakt die Giants mit einem Dreipunktespiel davonziehen lässt, während unsere Braves an der Freiwurflinie schwächeln (8/20 am Ende, drei Fehler in Folge in dieser entscheidenden Phase). Das könnte man im Nachhinein sogar als spielentscheidend bezeichnen, denn in diesem anhaltenden Schlagabtausch die Braves immer nur den zweiten Punch setzen dürfen und dem Rückstand hinterher laufen. Die Null-Prozent-Quote bei den Dreiern in der zweiten Halbzeit lässt jegliche Hoffnung verblassen. 

Leverkusen wackelt und ist alles andere als souverän, aber am Ende kann durch die Drives und die Freiwürfe von Topscorer Vrencken zwei Minuten vor Schluss den Sack endgültig zumachen (68:57) und so das Ticket für das Spiel um das Final4 gegen Alba Berlin einlösen. Um den zweiten Platz im Endturnier in Frankfurt aus der Staffeln Nord werden Rasta Young Dragons Vechta und die Uni Paderborn kämpfen. 

Wir haben wirklich alle Register an diesem Tag gezogen, uns bestmöglich vorbereitet und eine tolle Einstellung gehabt. Das belegen auch die Stats: 3 Blocks, 10 Steals, 13 2nd Chance Points, und 42 schwer erarbeite Punkte am Brett. Am Ende reicht das aber nicht, wenn wir den Ball nicht in den Korb werfen. Die 16% Dreierquote und die 40% FW-Quote waren am Ende ausschlaggebend. Ich bin stolz auf mein Team, dass sich nicht einmal aufgegeben hat auch als es schon Aussichtslos schien. Unsere Jungs hätten es verdient gehabt eine Runde weiter zukommen aber leider hat es nicht gereicht„, kommentiert Arvid nach der Schlusssirene. 

 

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Worte und Zahlen zum Spiel

Die Jungs sind über die gesamte Saison ein tolles Team geworden, in dem Jeder unterstützt wurde und sie sich im Kollektiv in die Playoffs gekämpft haben. Wir hatten einen sehr schwierigen Start, viele knappe Niederlagen, die uns fast gebrochen hätten.
Wir haben es aber geschafft das Ruder doch noch rumzureißen und dann souverän die Playoffs einzuziehen.
Nach diesem Start hätte wohl keiner gedacht, dass wir noch eine Chance hatten 3. in der Hauptrunde zu werden.
Ich bin unfassbar stolz auf mein Team, die 2003er sind in ihre Führungsrolle gewachsen, haben das Team stark angeführt und für viel Competition in den Trainingseinheiten gesorgt.
Die jüngeren Jahrgänge haben gezeigt, dass man auf sie zählen kann und besonders die 2005er eine gute erste NBBL und Herrensaison gespielt.
Das die Jungs jetzt noch in die Halle kommen und miteinander trainieren wollen zeigt welche Atmosphäre wir hier haben.

Berlin Braves Basket

Emanuel Mpacko 2
Jakob SOYKE 12
Kjell Krainich 5
Simon Fejer 5
Linus BRIESEMEISTER 13
Berkant Özdemir 3
Ferdinand V. SALDERN 8
Jon-Luca Waismann
Till Wadehn 3
Bela Kohoff 4
Ben DEFTY 2
John Hubertus Kropp 5

Top Rebounds

L. Briesemeister 10
B. Kohoff 4
S. Fejer 4

Top Assist

L. Briesemeister 3
J. Soyke 3
S. Fejer

 

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