Nach der schwachen Vorstellung im Heimspiel rehabilitieren sich die Berlin Dreams in Münster, müssen sich dem UBC aber auch im zweiten Saisonspiel geschlagen geben (73:69). Daher werden sie in der Abschlusstabelle höchstwahrscheinlich nicht über den sechsten Platz hinausgehen. Für die Play-off-Teilnahme und damit ein weiteres Jahr in der NBBL-Gruppe A fehlt noch ein Sieg aus den beiden Spielen gegen Schlusslicht Leverkusen oder im Nachholspiel in Oldenburg.
Berlin Dreams lernen aus den Fehlern
Über das gesamte Spiel hinweg zeigen unsere Jungs, dass sie die richtigen Lehren aus dem zeitweise katastrophalen Hinspiel gezogen haben. Das Tempo ist deutlich langsamer als am vergangenen Sonntag, wodurch die Niedersachsen zu mehr Halbfeldangriffen gezwungen werden. Der Ball bewegt sich in der Offensive sehr überlegt, die Turnover sind stark reduziert (es gab lediglich 13, in der ersten Halbzeit in der Sömmeringhalle waren es 17) und der körperliche Vorteil in der Zone wird für Punkte und Offensivrebounds ausgenutzt.
Die Folge ist eine unterhaltsame Auseinandersetzung, in der sich beide Teams nicht wirklich absetzen können. Mal starten unsere Jungs einen Versuch (21:26 durch einen schönen Drive von Harun Fakhro in der 14. Minute), mal die Gastgeber, wie in der 22. Minute mit zwei Dreiern von Erik Niggemann (43:39).
Wende kommt im dritten Viertel
Gegen Ende des dritten Viertels kommt es zur ersten großen Wende: Der UBC Münster kann sein Umschaltspiel zum ersten Mal richtig entfalten. Niggemanns dritter Dreier (am Ende 3/9 von Downtown) gibt den nötigen Schwung, und der Korb von Center Leonard Dettmann fixiert die höchste Führung des Spiels (56:44/28.).
Die Berlin Dreams reagieren, kämpfen sich bis auf sechs Punkte zurück (57:51/32. Minute) und verpassen immer wieder die Chance, wieder auf Schlagdistanz zu kommen. Diese kommt in der 37. Minute, als Aron Bock (12 Punkte und 7 Rebounds) das 67:63 einnetzt und die Defense ihren Job gut macht. Leider fällt der nächste Wurf knapp daneben. Münster kann anschließend mit einem Freiwurf von Kirchhoff (1/9 Zweierquote für 11 Punkte) und dem Korb von Langenbach nach Offensivrebound die Führung wieder ausbauen und den Sieg in den sicheren Hafen bringen.
Wir haben versucht, aus dem ersten Spiel gegen Münster zu lernen. In vielen Dingen waren wir besser als Münster, aber am Sonntag waren sie bei den Würfen von der Dreierlinie einfach genauer. Wir haben jetzt noch drei Spiele, von denen wir eines gewinnen müssen, um aus eigener Kraft die Playoffs zu erreichen. Wir wollen die restlichen Spiele aber auch nutzen, um uns auf die Playoffs besser vorzubereiten und es jedem Gegner in der ersten Runde schwer zu machen. (Josef Dulibic)

| Harun Fakhro | 9 |
| Tim Claßen | 12 |
| Nils Aaron Behnke | 2 |
| Timo Doerwald | |
| Ferdinand Weber | 3 |
| Jona Lück | 2 |
| Kaan Karabacak | 4 |
| Jesper Aido | 12 |
| Aron Bock | 13 |
| Vincent Willems | 12 |
| Mehmet Gokdeniz |
Boxscore: https://nbbl-basketball.de/nbbl/matches/2003340?status=0
Best Performer UBC Münster
Punkte: Rune Reuter (16)
Rebounds: Leon Dertmann (7)
Assist: Leo Kirchhoff (6)

12. Spieltag
UBC Münster-Berlin Dreams 73:69
Rostock-RASTA Academy 77:125
Leverkusen-Alba Berlin 1. Februar
Oldenburg-Paderborn 80:70
Tabelle
| Alba Berlin * | 20 |
| Baskets Juniors Oldenburg * | 18 |
| RASTA Academy | 14 |
| UBC Münster | 14 |
| Paderborn Baskets | 12 |
| Berlin Dreams * | 8 |
| Rostock Seawolves | 4 |
| Bayer Giants Leverkusen * | 2 |
